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http://www.kunstundkultur.org/art-culture/kleines-feuilleton.html

Mit Betrachtungen, Dialogen, Feuilletons, Glossen, Skizzen, >Streiflichtern< etc. ist diese Rubrik das »Kleine Feuilleton« des Kunst- und Kulturportals. Entstanden ist das »Kleine Feuilleton« im Rahmen des Goethezeitportals und hat daher teilweise einen starken Bezug zur Goethezeit. Als ein Forum des literarischen und journalistischen Nachwuchses richtet es sich an die jüngere oder jung gebliebene kulturinteressierte Öffentlichkeit.

Kultur ist immer zeitgemäß. Auch wenn ihre Wurzeln schon Jahrhunderte zurückliegen. In der bedeutendsten Zeit des deutschen Geisteslebens etwa, in der Goethezeit zwischen 1770 und 1830. Denn kaum ein Thema, das die Geistes- und Kulturgeschichte der Goethezeit kennt, kann heute vernachlässigt werden. Gerade deshalb ist das Goethezeitportal in seiner Form und Funktion hochaktuell: Individualität und Selbstentäußerung, Geschlechterkonflikte und bis ins Äußerste getriebene Autonomie, Wirtschaftsdenken und Herrschaftskritik, rückwärtsgewandte Romantik und überbordende Vaterlandsliebe, euphorische Schwärmerei und ins Kultische hineintreibende Freundschaftsemphasen sind damals wie heute unleugbare Konstituenten der Gesellschaft – auch wenn „die Gesellschaft“ (die es nicht gibt) dies nicht als gegeben anerkennt.

Dieses „Zeitgeist-Blog“ des Goethezeitportals, das auf Initiative von Danica Krunic (www.kunstundkultur.org) und Robert Mattheis entstanden ist und redaktionell von Patrick Peters (www.peters-textbuero.com) geleitet wird, hat sich der Untersuchung von Themen und Motiven verschrieben, die in der Goethezeit ihre Wurzel haben und heute noch Einfluss auf Denken und Handeln ausüben. Es will zeigen, wie das Jetzt historisch von der Goethezeit beeinflusst ist und das in vielen Bereichen des geistigen Lebens schlicht keine Trennung in Gestern und Heute (und Morgen) möglich ist. Was in der Gegenwart virulent ist, hat sich in der Vergangenheit entwickelt und wird ziemlich sicher auch in der Zukunft noch Geltung besitzen.

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