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Daß Rom für die deutschen Künstler zum Eldorado, zur Fundgrube malerischer und bildnerischer Motive wurde, steht in engem Zusammenhang mit den Leitinteressen der Epoche: der sentimentalisch-romantischen Naturverherrlichung und der klassizistisch-historischen Kunstbetrachtung. Zwischen 1800 und 1830 lebten allein in Rom rund 550 deutsche Maler, Bildhauer und Architekten. Es gab verschiedene Gruppierungen: Strenge Jünger Winckelmanns waren die Klassizisten Angelica Kauffmann, Philipp Hackert, Wilhelm Tischbein und der berühmte Anton Raphael Mengs. Die Gegengruppe der „Nazarener“, zu der so bekannte Künstler wie Overbeck, Cornelius, Schnorr von Carolsfeld, die Brüder Schadow, Rottmann, Koch und zeitweise Ludwig Richter zählten, entwickelte hingegen eine Vorliebe für die liebliche Landschaft der Albanerberge.

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