Schlagwörter

, , , , ,


Der Neoplatonismus in seiner tragischen Variante

Von Michelangelos poetischem Werk sind uns 302 Gedichte in Form von Sonetten, Madrigalen, Epigrammen und Canzonen überliefert. Die zentralen Gedanken seiner Dichtung kreisen um die Topoi von Liebe, Leid und der Hinwendung zum Göttlichen. Sie richten sich überwiegend an den aristokratischen Jüngling Tommaso de`Cavalieri und an die hochgebildete adlige reife Vittoria Colonna. Die zeitgenössische Rezeption verhielt sich seiner Dichtung gegenüber höchst abwertend und versuchte Michelangelos homoerotische Neigung zu verdecken. Heute gilt der „Uomo Universale” Michelangelo als Solitär seiner Zeit auch mit seinen Werken der Dichtkunst neben Dante, Leopardi, Tasso und Petrarca zu den fünf größten Dichtern Italiens.

Weiterlesen: Die Dichtungen des Michelangelo Buonarotti 

Advertisements