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Rund um den Valentinstag dreht sich alles um die LIEBE: Er liebt mich – Er liebt mich nicht… Wir vom Goethezeitportal möchten Sie mit Liebesorakeln aus Goethes „Faust“ erfreuen.

Jutta Assel und Georg Jäger: Illustrationen zu Szenen aus Goethes „Faust“: Gretchens Liebesorakel

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Als Goethe das Blumenorakel bzw. das Blumenzupforakel im „Faust“ (Urfaust; Faust I, Gartenszene) verwendete, war dieses Spiel wohl schon Jahrhunderte in verschiedenen Varianten im Gebrauch. Wissenschaftlich ‚entdeckt‘ wurde es im Gefolge der Brüder Grimm von der Volkskunde des langen 19. Jahrhunderts. Es war um 1900 sowohl in der Literatur und der Presse wie in der bildenden Kunst ein beliebtes Motiv. Das Goethezeitportal publiziert Illustrationen auf Postkarten, die in der Jahrhundertwende zu einem neuen Massenmedium wurden. Teils beziehen sich die Illustrationen auf die Gartenszene im „Faust“, in der Gretchen sich durch das Blumenorakel Auskunft holen möchte über die Liebe Fausts, teils bedienen sich die Kompositionen mit häufig überraschendem Bildwitz der volkstümlichen Überlieferung. Diese Postkarten wurden nicht nur für die üblichen Grüße an Verwandte und Freunde verwendet, bot sich doch das Bildmotiv für Liebesgrüße geradezu an. Dokumentiert wird ein Fall der unter der Briefmarke versteckten geheimen oder intimen Botschaft.

http://www.goethezeitportal.de/wissen/illustrationen/johann-wolfgang-von-goethe/faust-und-gretchen-illustrationen/illustrationen-zu-szenen-aus-goethes-faust-liebesorakel.html

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